Head Up Displays zum nachrüsten

Garmin Head Up Display
Garmin
Head up Display

Ein Head Up Display projiziert die Navigation oder Informationen zu Geschwindigkeit, aktueller Verbrauch oder auch die Motorentemperatur in das Sichtfeld des Autofahrers direkt auf die Frontscheibe vor ihm. Diese Displays bieten einen teilweise verblüffenden Funktionsumfang, es gibt sie inzwischen zum Navigationsgerät von vornherein dazu, jedoch können Fahrer mit vorhandenem Navi auch ein Head Up Display nachrüsten. Der Trend zum Head Up Display deutete sich schon vor einigen Jahren an, Premium-Automobilhersteller rüsten ihre neuesten Modelle etwa seit 2012 damit aus. So kann man zum Beispiel bei Bmw, Audi oder Mercedes direkt von Werk ab ein Head Up Display in das Fahrzeug verbauen lassen. Da diese aber noch sehr teuer sind oder man wegen eines Displays keinen Neuwagen kaufen möchte, empfiehlt es sich im Nachhinein ein Head Up Display wesentlich günstiger nachzurüsten.  Leider ist diese Cockpit-Anzeige noch recht wenig verbreitet, Verkehrsexperten empfehlen sie längst.

iFound Head Up Display
iFound Head up Display

 

Wie funktioniert das Head Up Display?

Ein Head Up Display liest die Daten aus einem Navigationsgerät oder aus dem Fahrzeug per OBD II Anschluss aus und projiziert diese an die Windschutzscheibe direkt in das Sichtfeld des Fahrers.
Die Projektion auf die Frontscheibe erfolgt vertikal spiegelverkehrt, damit die Darstellung auf der transparenten Folie für den Fahrer wiederum richtig lesbar dargestellt wird.
Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht die Funktionsweise eines Head Up Displays:
Funktionsweise eines HUD
Als Beispiel für die Funktionsweise kann einmal das Garmin Head Up Display mit der Navigationsapp beschrieben werden, das bei einem Gewicht von 277 Gramm nur 108 x 88 mm misst. Es liefert eine klare, dabei futuristisch aussehende Navigation und – größter Vorteil – erhöht dramatisch die Sicherheit, da der Fahrer seine Augen stets auf die Straße richtet. Diesen Vorteil bewirkt jedes Head Up Display. Ein wichtiges Feature beim Garmin HUD, einem Head Up Display zum Nachrüsten, ist die unterbrechungsfreie Navigation auch bei einem Anruf auf dem Smartphone. Auch senkt das Head Up Display den Akkuverbrauch des Smartphones während der Nutzung, denn das Mobilfunktelefon benötigt in diesem Moment kein Display. Zum Garmin Head Up Display gibt es eine App, die einmal jährlich kostenlos ein Kartenupdate liefert. Von der Navi-App aus projiziert das Garmin HUD die Navigationsanweisungen direkt auf die Windschutzscheibe. Das Head Up Display selbst steht sicher auf dem Armaturenbrett, es wird darauf so sicher fixiert wie sonst das Navi an der Windschutzscheibe. Angezeigt werden in diesem Fall die Fahrtrichtung, Geschwindigkeitsbegrenzungen und auch Kreuzungsansichten, wie das von jedem Navi bekannt ist. Die Verbindung zum Smartphone wird via Bluetooth hergestellt. Die HUD App gibt es kostenlos in Appstores. Für die bessere Projektion kann eine durchsichtige Folie von innen auf die Windschutzscheibe geklebt werden.

Head Up Display zum Nachrüsten

Sehr viele Autofahrer, die bereits ein Navi besitzen, möchten nun gern das Head Up Display nachrüsten, hierfür gibt es selbstverständlich Lösungen wie die beschriebene von Garmin. Das Head Up Display nutzt eine Leuchtdiodenanzeige, die grundlegende Daten (Geschwindigkeit, Navigationsanweisungen) auf die spezielle Folie an der Scheibe projiziert. Das Sicherheitsplus bleibt wie bei jedem Head Up Display erhalten: Der Fahrer lässt seinen Kopf oben (“Head Up”), die Unfallgefahr verringert sich sehr stark. Zwar glauben viele Fahrer ohne Head Up Display (also die meisten unter uns), dass der Blick von ein bis zwei Sekunden auf ihr mittig an der Frontscheibe angebrachtes Navigationsgerät nicht weiter gefährlich sein kann, doch das ist ein fataler Irrtum. Ein Head Up Display verhindert diese zwei Sekunden der visuellen Abwesendheit.

Ein Head Up Display zum Nachrüsten kann die nötigen Informationen zur Fahrtgeschwindigkeit aus dem Bordcomputer auslesen und erweist sich damit als ebenso zuverlässig wie das herkömmliche Navi.

Head Up Display Test

Vergleich für Head Up Display

Hier finden Sie Tesberichte zu Head Up Displays von verschiedenen Anbietern. Ein Vergleich der beliebtesten Head Up Displays auf einen Blick findet man hier! Um auf einem Blick das Beste zu finden!

Worauf beim Kauf geachtet werden sollte

  • Ob das Auto mit dem Anschluss kompatibel ist
  • Welche Funktionen sollen angezeigt werden, es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten: Die Navigationsanzeige oder Motoreninformationen wie Geschwindigkeit oder Drehzahl
  • Soll das Gerät Akkubetrieben sein
  • Die Größe des angezeigten Displays auf der Windhschutzscheibe

Navdy als Head Up Display

Das Startup Navdy möchte 2015 ein Art Head Up Display verknüpft mit dem Smartphone auf den Markt bringen. Das Gerät soll die Funktionen von Google Glass mit den eines HUD kombinieren und so über Sprache oder Gesten gesteuert werden.
Das Head Up Display soll dann über Navigationshinweise oder über eingehende Anrufe informieren und die Lieblingsmusik starten beziehungsweise SMS verschicken, alles auf der Windschutzscheibe des Autos und so im Blickfeld auf die Straße.
Die Anzeige des Navdy soll so eingestellt sein, dass man denkt der Text sei in 2 Meter in Entfernung. Da beim Auto fahren die Augen eher auf weiter entfernte Objekte fokussiert sind soll so die Lesbarkeit gesteigert werden.
2015 soll Navdy auf den markt kommen, allerdings erst einmal nur in Englischer Sprache.
Das Navdy Head up Display kann hier vorbestellt werden.